Sprüche über Ehrgeiz

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Ehrgeiz treibt an, hebt Ansprüche und lässt Menschen über Gewohntes hinauswollen. In ihm liegen Wille, Streben und die Hoffnung, sich nicht mit dem Durchschnitt begnügen zu müssen. Seine Größe hängt jedoch davon ab, ob er vom Charakter geführt wird oder am Ende nur Unruhe, Härte und Rastlosigkeit hervorbringt.

  1. Glaubt mir, die Welt wird Euch nichts schenken. Wenn Ihr ein Leben wollt - so stehlt es!

    Lou Andreas-Salomé

  2. Wir haben auch unter uns Menschen solche Tiefseefische mit großen gierigen Augen und gewaltigen Mäulern, welche umherschießen, um den Nutzen zu verschlingen.

    August Pauly

  3. Der Eitle empfindet jedes einem andern gespendete Lob als eine Verkürzung der ihm gebührenden Ration.

    August Pauly

  4. An großen Dingen misst man kleine Leute.

    August Pauly

  5. Es kann sich kein Sperling in Wolkenhöhe behaupten; und wenn ihn ein Adler hinauftrüge, er strebte wieder hinunter, wo ihm das Pferd seinen unverdauten Hafer hinterlassen hat.

    August Pauly

  6. Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist

    Kin Hubbard

  7. Es gibt kein Geheimnis über den Erfolg. Kennen Sie einen erfolgreichen Menschen, der Ihnen nichts darüber erzählt hat?

    Kin Hubbard

  8. Es ist gewiss nur Raserei und nur Wahnwitz, zu leben nach der Bettler Art, bloß um zu sterben einst als reicher Mann.

    Juvenal

  9. Sorge, dass zum kleinsten Werke die ganze Kraft gesammelt ist.

    Friedrich Julius Hammer

  10. Wo der Ehrgeiz endet, fängt das Glück an.

  11. Es ist mir manchmal ein Mensch, den ich vergeblich eine Wahrheit zu eröffnen suchte, vorgekommen, wie ein Mann, dem ich auf den Gaul helfen wollte, der aber immer wieder drüben herunter fiel.

    August Pauly

  12. Das heilige Feuer der Wissenschaft wird von tausend Händen mit Eifer geschürt; viele aber kommen nur dazu herbei, ihre Kartoffel an ihm zu braten.

    August Pauly

  13. Freundlichkeit ist das Öl der Streber, mit dem sie sich salben, um leichter durch die Menge nach oben zu schlüpfen.

    August Pauly

  14. Wozu hätten die Leute ihre Narrheiten, wenn es nicht gescheite Leute gäbe, die davon profitieren?

    Johann Peter Hebel

  15. Ein jeder sieht, wie glücklich der ist, der dumm geboren und alles glaubt. Ehrgeiz stachelt ihn nicht, und Furcht lässt ihn ruhig, beide gewöhnlich der Same für Kummer und Schmerz.

    Nicolaus Machiavelli

  16. Unter den Priestern der Wissenschaft hält sich eine merkwürdig große Anzahl lieber in der Nähe des Opferstocks, als in der Nähe des Heiligtums auf.

    August Pauly

  17. Menschen, welche alles auf den Kopf stellen, bringen dadurch zuweilen eine Wahrheit auf die Beine.

    August Pauly

  18. Ich vermeide es, nach vorn oder zurück zu schauen. Ich versuche einfach hoch zu schauen.

    Charlotte Bronté

  19. Alle Kunst wächst aus Entsagung.

    Theresa Keiter

  20. Wer gleich beim Anfang stolpert, der kehre wieder um, weil's sonst beim Fortgang holpert, und Alles geht dann krumm.

    Heinrich Martin

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