Sprüche über Frieden

229 Sprüche — Seite 3

Frieden ist weit mehr als das bloße Schweigen der Waffen. Er betrifft Herzen, Beziehungen, Gesellschaften und die innere Fähigkeit, nicht aus Hass oder Gier zu handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den höchsten, aber auch schwierigsten Gütern menschlichen Zusammenlebens.

Sein eigentlicher Kern liegt darin, dass Frieden nicht nur hergestellt, sondern gelebt werden muss. Wo Achtung, Maß und Verbundenheit fehlen, bleibt er fragil, selbst wenn der äußere Konflikt vorübergehend zum Stillstand gekommen ist.

  1. Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.

    Joseph Joubert

  2. Im Frieden schmeckt die Milch süß.

  3. ... im Frieden begraben Söhne ihre Väter, im Krieg Väter ihre Söhne.

    Herodot von Halikarnassos

  4. Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.

    Thomas à Kempis

  5. Kenntnisse müssen dem Glück dienen - der Vereinigung der Menschen, nur dann sind sie wichtig.

    Leo Tolstoi

  6. Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.

    Friedrich von Schiller

  7. Nicht ewig freut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Steppenfeuer verbrannt ist, sprosst es im Sommer neu.

  8. Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

    Buddha

  9. Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kann's verstehn. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh' in Frieden, denk immer dran, dass wir …

  10. Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung seines Gegners zu verteidigen suchen

    Jean Paul

  11. Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen

    Dalai Lama

  12. Möge Gott Dir immer geben, was Du brauchst: Arbeit für Deine fleißigen Hände, Nahrung für Deinen hungrigen Leib, Antworten für Deinen fragenden Geist, Freude und Liebe für Dein warmes Herz und F …

  13. Der Krieg entsteht aus dem nicht bewältigten Frieden.

    Friedrich Dürrenmatt

  14. Lieber ein Ei im Frieden als eine Henne im Krieg.

  15. Miss den zehntausend Dingen keine Bedeutung bei, und dein Herz wird nicht verwirrt sein.

    Laotse

  16. Seid miteinander freundlich, herzlich, vergebt einer dem anderen, gleich wie Gott euch vergeben hat in Christus.

  17. Für den Dahingeschiedenen bedeutet der Tod Frieden, die Gewissheit ewiger Glückseligkeit, unwandelbare Geborgenheit.

    Charles de Foucauld

  18. Der Friede ist kein Naturprodukt; er wächst aus menschlichem Handeln.

    Gustav Walter Heinemann

  19. Den nächsten Krieg gewinnt der Tod, da hilft kein Gott uns aus der Not. Drum laß die Rüstung verrosten im Westen und im Osten.

  20. Friede wie Freundschaft setzt Achtung voraus.

    Georg Christoph Lichtenberg

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