Sprüche über Abwechslung

351 Sprüche — Seite 12

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Als ich noch sehr jung war und darauf brannte, anderswo zu sein, versicherten mir reifere Menschen, die Reife würde dieses Laster heilen.

    John Steinbeck

  2. Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, wenn die Sommerzeit vergeht, denn es ist das Los der Welten, alles kommt und alles geht

    Wilhelm Müller

  3. Zerre deine Gedanken weg von deinen Sorgen, an den Ohren, den Füßen oder auf sonst eine Art, die dir recht ist. Das ist das Gesündeste, was ein Körper tun kann.

    Mark Twain

  4. Nichts auf der Welt trägt so viele Masken wie die Eifersucht.

    Hermann Bahr

  5. Gute Gedanken muss man auch von rückwärts anschauen können.

    Novalis

  6. Erst Unterschiede machen die Freundschaft wirklich reich.

  7. Wer sich nicht ändert, hat nicht gelebt.

  8. Wenn alle Tage im Jahre gefeiert würden, so würde Spiel so lästig sein wie Arbeit.

    William Shakespeare

  9. Unzufriedenheit ist Verlangen nach sinnvoller Änderung.

    Else Pannek

  10. Golf: eine teure Variante des Murmelspiels.

    Gilbert Keith Chesterton

  11. Die Ehe ist das Zusammenleben zweier schlechter Launen am Tage und zweier schlechter Gerüche in der Nacht.

    Charles de Talleyrand

  12. Das große Glück ist wie ein Mosaik: ein Werk aus vielen kleinen bunten Steinen.

  13. Individualität ist überall zu schonen und zu ehren als Wurzel jedes Guten.

    Jean Paul

  14. Die Pflichterfüllung in schwerer Zeit ist das Herrlichste des Menschenloses.

    Paul Keller

  15. Es wird völlig zu Unrecht gesagt, dass unsere Generation keine Philosophen aufzuweisen habe. In der Tat haben die heutigen Philosophen nur die Fakultät gewechselt, und ihre Namen sind Planck und Einst …

    Karl Gustav Adolf von Harnack

  16. Sei weder der erste, Neuem nachzujagen, noch der letzte, Altem zu entsagen.

    Alexander Pope

  17. Der Arzt hat in den Augen des Kranken ein dreifaches Gesicht: Das eines Engels, wenn er ans Krankenbett tritt, das eines Gottes, wenn er geholfen hat, und das eines Teufels, wenn er die Rechnung s …

    Ernst Ludwig Heim

  18. Musik ist die Ruhe zwischen den Anmerkungen.

    Claude Debussy

  19. Nur der Wechsel ist wohltätig. Unaufhörliches Tageslicht ermüdet.

    Wilhelm von Humboldt

  20. Sobald ein frisches Kelchlein blüht, es fordert neue Lieder; und wenn die Zeit verrauschend flieht, Jahrszeiten kommen wieder.

    Johann Wolfgang von Goethe

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