Sprüche über Abwechslung

351 Sprüche — Seite 13

Was dem Alltag Farbe, Bewegung und neue Perspektiven verleiht, ist die Abwechslung. Sie bewahrt vor Erstarrung, weckt Sinne und Gedanken und erinnert daran, dass Lebendigkeit oft aus dem Wechsel von Formen, Eindrücken und Erfahrungen entsteht. Darum besitzt dieses Thema eine heitere und zugleich tiefere Lebensbedeutung.

Nicht jede Veränderung schafft schon Bereicherung, doch Monotonie verengt den Blick. Die Sprüche zu diesem Thema zeigen, wie sehr Abwechslung Kreativität, Freude und Offenheit fördern kann, wenn sie nicht bloß Zerstreuung, sondern wirkliche Belebung bedeutet.

  1. Schmerz und Freude liegt in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los.

    Johann Gottfried Seume

  2. Je mehr Leidenschaften und Wünsche man hat, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich einem, glücklich zu sein

    Catherine Charlotte de Gramont

  3. Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch die Abwechslung ins Leben kommt.

    Honoré de Balzac

  4. Alle Wege führen nach Rom

  5. In der Welt ist es sehr selten mit dem Entweder-Oder getan.

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. Mische Tun und Nichtstun und du verbringst dein Leben in Fröhlichkeit.

  7. Nie verzag in deinem Mut; auf die Ebbe folgt die Flut, geht's dir schlecht: es wird wieder gut!

    Daniel Sanders

  8. Frauen sind austauschbare Instrumente für ein stets identisches Vergnügen.

    Marcel Proust

  9. Wir stehen uns manchmal selber im Weg. Vielleicht wäre ein Umweg ein Ausweg.

  10. Mit Mädchen sich vertragen, mit Männern rumgeschlagen, und mehr Kredit als Geld: so kommst du durch die Welt!

    Johann Wolfgang von Goethe

  11. Nichts ist dem Interesse so zuwider als Einförmigkeit, und nichts ihm dagegen so günstig als Wechsel und Neuheit.

    Heinrich von Kleist

  12. Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

    Friedrich von Schiller

  13. Jedem Genusse folgt sein Schatten, die Unlust.

    Nikolai Michailowitsch Karamsin

  14. Es kommt das Leid, es geht die Freud', es kommt die Freud', da geht das Leid - die Tage sind nimmer dieselben.

    Theodor Storm

  15. So viel ist sicher: Reisen tut immer gut

    Voltaire

  16. Die Menschen verkommen, wenn sie kein Festtagskleid anziehen.

    Thomas Carlyle

  17. Eine kleine Reise tut gut, um die Welt zu erneuern.

    Marcel Proust

  18. Soviel sich auch um und in mir ändere, dieselbe Sonne, die mich als Kind bestrahlte, sieht mich unverändert jetzt an.

    Jean Paul

  19. Der Stolz frühstückt mit dem Übermut, speist zu Mittag mit der Armut und isst zu Abend mit der Schande.

    Benjamin Franklin

  20. Schreiben ist die einzige Möglichkeit, ein paar angenehme Leben zur gleichen Zeit zu führen.

    Laurence Sterne

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