Sprüche über Gefahr

564 Sprüche — Seite 5

Gefahr gehört zu jenen Erfahrungen, in denen das Leben plötzlich seine Verletzlichkeit zeigt. Sie kann von außen drohen oder aus menschlichem Leichtsinn, Machtstreben und Selbstüberschätzung entstehen und zwingt dazu, genauer hinzusehen. Gerade deshalb ist dieses Thema nie nur düster, sondern auch klärend.

Wo Gefahr erkannt wird, treten Mut, Vorsicht und Urteilskraft zugleich hervor. Die Sprüche zu diesem Thema machen sichtbar, wie schmal der Abstand zwischen Sicherheit und Bedrohung oft ist und warum Wachsamkeit nicht Angst bedeuten muss, sondern ein Ausdruck verantwortlicher Nüchternheit sein kann.

  1. Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen: das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit

    John F. Kennedy

  2. Man kann auch die Gesellschaft einem Feuer vergleichen, an welchem der Kluge sich in gehöriger Entfernung wärmt; nicht aber hineingreift wie der Tor, der dann, nachdem er sich verbrannt hat, in di …

    Arthur Schopenhauer

  3. Die Politik hat nicht zu rächen,was geschehen ist, sondern dafür zu sorgen, dass es nicht wieder geschehe.

    Otto von Bismarck

  4. Werde nicht zornig! Sonst könntest du an einem einzigen Tag das Holz verbrennen, das du in vielen sauren Wochen gesammelt hast.

  5. Die Kapitalisten werden uns noch die Galgen verkaufen, mit denen wir uns erhängen!

    Wladimir Iljitsch Lenin

  6. Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.

    Bertha Freifrau von Suttner

  7. Haltet die Bösen immer voneinander getrennt. Die Sicherheit der Welt hängt davon ab.

    Theodor Fontane

  8. Liebe ist ein Glas, das zerbricht, wenn man es zu unsicher oder zu fest anfasst.

  9. Wenn das Schicksal ruft: "Le jeu est fait, messieurs!", so achten das die wenigsten. Erst wenn sie hören: "Rien ne va plus!", bekommen sie Lust, aber zu spät.

    Ludwig Börne

  10. Wer an einem Tag reich werden will, wird in einem Jahr gehängt werden

    Leonardo da Vinci

  11. Stimmungen entstehen oft aus Ursachen, über welche der Mensch nur wenig Gewalt hat, aber sie nehmen zu und werden der inneren Gemütsruhe immer verderblicher, wenn man sich in ihnen gehen lässt.

    Wilhelm von Humboldt

  12. Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig ist.

    Seneca

  13. Man soll dort bleiben,wo man sich glücklich fühlt. Glück ist ein transportempfindliches Möbelstück.

    William Somerset Maugham

  14. Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

    Jean-Paul Sartre

  15. Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.

    Georg Christoph Lichtenberg

  16. Gegenüber Leuten, die unbedingt Kassierer werden wollen, ist Vorsicht angebracht.

    Sir Arthur Conan Doyle

  17. Die Unglücklichen sind gefährlich

    Johann Wolfgang von Goethe

  18. Man sollte nie seine beste Hose anziehen, wenn man hingeht, um für Freiheit und Wahrheit zu kämpfen.

    Henrik Johan Ibsen

  19. Schlauheit setzt dem Geist Grenzen; Schlauheit sagt einem was man nicht darf, weil es nicht schlau ist.

    John Steinbeck

  20. Heiratest du ein schönes Weib, so hast du es nicht allein; und wenn ein häßliches, so macht es dir Pein.

    Antisthenes

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