Sprüche über Menschen

806 Sprüche — Seite 47

In keinem anderen Bereich wird so viel vom eigenen Wesen sichtbar wie im Umgang mit anderen Menschen. Beziehungen enthüllen, was allein verborgen bleibt: Geduld und Jähzorn, Großzügigkeit und Kleinlichkeit, die Fähigkeit zur Bindung und die Neigung zum Rückzug. Deshalb ist das Miteinander eine der aufschlussreichsten Schulen des Lebens.

Was Menschen füreinander bedeuten können, erschließt sich nie vollständig im ersten Blick. Die Sprüche zu diesem Thema beleuchten das vielschichtige Wesen menschlicher Begegnung: die Nähe, die trägt, den Widerstand, der reift, und jenes stille Erstaunen, das entsteht, wenn ein anderer einem das zeigt, was man allein nicht sehen konnte.

  1. Wozu sollen wir Menschen miteinander kämpfen? Wir sollen uns nebeneinander setzen und Ruhe haben.

    Georg Büchner

  2. Durch die Natur wird das Herz des Menschen gemildert und gesänftigt.

    Adalbert Stifter

  3. Laie ist, wer zahlt - Fachmann ist, wer kassiert!

  4. Man muss nicht unbedingt cool sein, um zu frieren.

  5. Männer müssen stark sein. Wie könnten sie sonst schwach werden.

  6. Lieber Kröten im Beutel, als einen Frosch im Hals.

  7. Kunst ist die in Materie geformte innerste Schönheit eines Menschen.

    Margarete Seemann

  8. Es ist ganz gewiss, dass man viele Freunde hat, wenn man keines Menschen bedarf.

    Theresia von Avila

  9. Ich glaube,dass die Bibel das beste Geschenk ist, das Gott den Menschen jemals gegeben hat. Alles gute von dem Erlöser der Welt wird uns durch dieses Buch weiter gesagt.

    Abraham Lincoln

  10. Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.

    Friedrich von Schiller

  11. Das Buch ist eines der größten Weltwunder, es ist ein materielles Gefäß für das Immaterielle, den Geist. Das hat es mit dem Menschen gemein.

    Gerhart Johann Robert Hauptmann

  12. In unserer Ära der Unbedeutenden wird Satire immer schwieriger. Was sind das für Menschen, die sich heute blamieren!

    Daniel Spitzer

  13. Entweder konsequent oder inkonsequent. Aber das ewige Hin und Her hört auf!

  14. Ob ich denke? Nein , ich spreche doch gerade!

  15. Der Herrgott schuf Eva zuletzt, damit sie ihm nicht dreinreden konnte!

  16. Die Leute, die das Gras wachsen hören, sind meist dieselben, die es gesät haben.

  17. Schlaflosigkeit lässt sich durch Arbeit überwinden!

  18. Wir haben Power und Mut, mein Kind: wir reißen Bäume aus, wo keine sind!

  19. Die Ehe ist wie eine Armee - alle schimpfen und doch gibt es so viele Freiwillige

  20. Ich hatte schon immer den Verdacht,dass der Handkuß in einer Zeit extremen Serviettenmangels erfunden wurde.

    Alexander Roda Roda

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