Sprüche über Menschheit

403 Sprüche — Seite 17

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Ohne Fantasie hätte die Menschheit den Mut zum Weiterexistieren längst verloren.

    Christian Morgenstern

  2. Das Volk muß für sein Gesetz kämpfen wie für seine Stadtmauer

    Heraklit von Ephesos

  3. Unglück kann durch andere kommen; aber erniedrigt werden kann ein Volk nur durch seine eigenen Handlungen.

    Henry Thomas Buckle

  4. Keine zauberwirkende Rune ist wunderbarer als ein Buch. Bücher sind das auserlesene Besitztum der Menschen.

    Thomas Carlyle

  5. Ein Volk wird danach beurteilt, wie es seine Toten bestattet

    Perikles

  6. Die Bestimmung des Menschen auf dieser Erde ist nicht die Glückseligkeit, sondern die Vervollkommnung

    Germaine Madame de Stael

  7. Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

    Dalai Lama

  8. Im Glücklichmachen, liegt das Glücklichsein.

    Friedrich Emil Rittershaus

  9. Wo Engel hausen, da ist der Himmel - und sei es auch mitten im Weltgetümmel.

    Hafis

  10. Die Geschichte der Menschheit wie des Einzelnen beginnt mit einem Traum

    Wilhelm Raabe

  11. Die größte Stärke des Menschen ist seine Hoffnung. Vertraue in deine Zukunft.

    Jean Anthelme Brillat-Savarin

  12. Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen.

    Justus Möser

  13. Die Arbeit ist die Grundlage allen menschlichen Fortschritts, durch die Arbeit allein ist es der Menschheit gelungen, sich über das Tier zu erheben, sich von der Sklaverei der Natur zu befreien.

    Wilhelm Liebknecht

  14. Dem Menschen ist ein Mensch noch immer lieber als ein Engel

    Gotthold Ephraim Lessing

  15. Nur ein Frieden zwischen Gleichen ist von Dauer

    Woodrow Wilson

  16. Es gibt so viele Leute auf der Welt und so wenig Menschen.

    Alfons Petzold

  17. Die Menschenrechte haben kein Geschlecht.

    Hedwig Dohm

  18. Stärke des Charakters und Erleuchtung des Kopfes müssen sich vereinigen, wenn politische Freiheit in großem Maße vorhanden sein soll, ohne eine Nation zugrunde zu richten.

    Friedrich von Gentz

  19. Fürsten belohnen ihre Schmeichler und verachten sie. Völker beten die ihrigen an.

    Friedrich von Gentz

  20. Es ist das Wohl des Ganzen, wovon jedes patriotische, wovon selbst jedes eigennützige Gemüt das seinige erhofft.

    Friedrich von Gentz

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