Sprüche über Menschheit

403 Sprüche — Seite 2

Wer von der Menschheit spricht, meint mehr als die Summe einzelner Menschen. In diesem großen Begriff liegen Größe und Versagen, gemeinsamer Ursprung und geteilte Verantwortung, Kulturleistung und Selbstzerstörung zugleich. Deshalb besitzt dieses Thema einen weiten Horizont und eine ernste moralische Schwere.

Sein Gewicht wird besonders dort spürbar, wo Unterschiede zurücktreten und das Gemeinsame in den Vordergrund rückt. Die Sprüche zu diesem Thema fragen nach Verbundenheit, Würde und Zukunft und machen deutlich, wie sehr das Schicksal aller miteinander verknüpft bleibt.

  1. Wollt ihr wissen, ob ein Land wohl regiert und gut gesittet sei, so hört seine Musik.

    Konfuzius

  2. Die individuelle Freiheit ist kein Kulturgut. Sie war am größten vor jeder Kultur.

    Sigmund Freud

  3. Der Weg der neueren Menschheit geht von der Humanität durch die Nationalität zur Bestialität

    Franz Grillparzer

  4. Man glaubt nicht, was jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist.

    Johann Nepomuk Nestroy

  5. Der Durchschnittsmensch, der nicht weiß, was er mit diesem Leben anfangen soll, wünscht sich ein anderes, das ewig dauern soll

    Anatole France

  6. Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen, dass es nicht schwer ist, eine Wahrheit umzubringen. Eine gute Lüge ist unsterblich.

    Gottfried August Bürger

  7. Sich schöne Träume zu bilden, mögen diese nun Realität haben oder nicht, ist doch immer ein herrliches Vermögen der Menschheit.

    Christian Friedrich Hebbel

  8. Meide alles, was die Menschen trennt, und tu alles, was sie eint.

    Leo Tolstoi

  9. Nichts ist ernster als Menschen, die manchmal über die Welt lachen, nichts lächerlicher als Menschen, die sie immer ernst nehmen.

    Josef Bordat

  10. Das menschliche Leben beginnt jenseits der Verzweiflung!

    Jean-Paul Sartre

  11. Wenn die Guten nicht kämpfen, werden die Schlechten siegen

    Platon

  12. Das menschliche Leben beginnt jenseits der Verzweiflung!

    Jean-Paul Sartre

  13. Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie längst verboten.

  14. Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen.

  15. Was der Sonnenschein für die Blumen ist, das sind lachende Gesichter für die Menschen.

    Joseph Addison

  16. Wir haben gelernt wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen, doch wir haben die einfache Kunst verlernt: wie Brüder zu leben.

    Martin Luther King

  17. Gott hat die einfachen Menschen offenbar geliebt, denn er hat so viele von ihnen gemacht

    Abraham Lincoln

  18. Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, ganz wenige nur sich selber

    Seneca

  19. Schon immer beruhten die meisten menschlichen Handlungen auf Angst oder Sturheit

    Albert Einstein

  20. Vielleicht der größte gesellschaftliche Dienst, der dem Land und der Menschheit erwiesen werden kann, ist, Kinder aufzuziehen.

    George Bernard Shaw

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